Alle paar Double Feartures mal wagen wir uns in den Weltraum vor. Auch dort lauert gerne mal ein bisschen Horror und weil einen da, wie wir alle wissen, niemand schreien hört, ist das besonders beängstigend. PANDORUM und EVENT HORIZON passen jedoch nicht nur thematisch zusammen, sondern bilden auch ein inoffizielles Paul W.S. Anderson-Spezial.

Mit der deutsch-britischen Produktion PANDORUM (2009) starten wir antichronologisch. Sci-Fi-Horror gedreht in den Filmstudios Babelsberg unter der Leitung des deutschen Regisseurs Christian Alvart und mitproduziert von Paul W.S. Anderson – das hat Seltenheitswert. Die beiden Astronauten Bower (Ben Foster) und Payton (Dennis Quaid) erwachen an Bord der «Elysium» aus dem Tiefschlaf, leiden unter Amnesie, fehlenden Kolleginnen und Kollegen sowie asozialen Mutanten-Wesen. Je tiefer sie ins Innere des Raumschiffs vorstossen, desto düsterer werden die Geheimnisse und grösser der Wahnsinn.

Apropos Wahnsinn: EVENT HORIZON (1997) ist argumentationsfrei der bisher beste Film von Paul W.S. Anderson und wer anderer Meinung ist, darf seine wissenschaftlich belegte These gerne schriftlich via E-Mail einreichen. Wir veröffentlichen sie dann im nächsten Newsletter. Wer allerdings guten Geschmack hat, wird sicherlich gleicher Ansicht sein. Das Raumschiff «Event Horizon» verschwindet auf seinem Erstflug und taucht plötzlich unerwartet wieder auf. Also wird eine Rettungsmission losgeschickt, die an Bord der «Event Horizon» vor allem eines findet: unvorstellbaren Terror! Grossartig besetzt mit Laurence Fishburne und Sam Neill fehlt dem Film eigentlich nur eines: über dreissig Minuten Filmmaterial, welches gegen Andersons Willen von Paramount Pictures gekürzt wurde und (scheinbar) für immer verloren ist. Frechheit, so was.

Programm

12:00 Pandorum (2009, E/d), 14:30 Event Horizon (1997, E/d)

Datum

Samstag, 29.11.2025, 11:00

Ort

Cinema Excelsior, Brugg