Wenn du beim Wandern im abgelegenen Wald auf merkwürdige Puppen triffst, die in den Bäumen hängen, weisst du, dass der Tag eigentlich nur noch Scheisse werden kann. So geht es einem Wanderpaar. Erwartungsgemäss taucht nach dem Puppenfund ein übergrosses kinderähnliches Etwas mit Keramikpuppengesicht auf – und fertig ist es mit Waldidylle und romantischer Zweisamkeit.
DOLLY bietet so ziemlich alles, was man sich von einem Hinterwäldler-Slasher erhofft, und bei manch einem Effekt bleibt einem glatt der Kiefer offen hängen (hehehe). Protagonistin Macy, gespielt von Fabianne Therese, die wir aus JOHN DIES AT THE END (2012) und SOUTHBOUND (2015) kennen, muss sich den abartigen Fantasien von Dolly (zum Fürchten gespielt von Max the Impaler) hingeben, um zu überleben und einen Ausweg aus dem Elend zu finden. Basierend auf seinem Kurzfilm BABYGIRL (2022) dreht Rod Blackhurst in bester Grindhouse-Manier auf 16mm, was dem Film einen besonders dreckigen Look verleiht.
Beware! [Sexual Assault]