Yasamin ist mit ihrer Familie vom Iran nach Kanada gezogen. In der Schule probiert sie angestrengt, sich zu integrieren, und freundet sich mit einer Gruppe Schülerinnen an, die viel Wert auf ihr Aussehen legt. Um ihre Herkunft zu verstecken, färbt sich Yasamin die Haare blond. Doch je stärker sie sich dem fremden Schönheitsideal anpassen will, umso stärker wird eine übernatürliche Kraft in ihr.
Das Spielfilmdebüt der iranisch-kanadischen Regisseurin Ava Maria Safai ist mehr Sozialdrama als Horror und wird doch mit erstaunlich viel Humor und Leichtigkeit erzählt. Themen wie Rassismus und der Verlust von kultureller Identität, aber auch Coming-of-Age-Themen wie Gruppenzugehörigkeit und Selbstzweifel werden aufgegriffen. Wunderbar facettenreich geschrieben und gespielt ist Yasamins Familie, die ganz unterschiedlich mit den Herausforderungen ihrer neuen Lebenswelt umgeht und deren Tipps nicht immer ganz hilfreich sind.