In einer düsteren Welt, auf einer Bohrinsel, lebt der dubiose Wissenschaftler «Krank» mit seinen Klonbrüdern und kann nicht träumen. Um sein Leiden zu lindern, lässt er Kinder entführen, um ihre Träume zu extrahieren. Als der kleine Junge Denrée entführt wird, macht sich der hünenhafte Entfesselungskünstler One auf die Suche nach ihm. Unterwegs freundet er sich mit dem Waisenkind Miette an, das ihn auf seiner Suche unterstützt.
Ganz nach unserem Festivalmotto «Fantastic Horror and Beyond» hat auch der fantastische Film Platz im Programm und kaum jemand erschafft fantastischere Welten als die Franzosen Marc Caro und Jean-Pierre Jeunet. Auf halbem Weg zwischen DELICATESSEN (1991) und LE FABULEUX DESTIN D'AMÉLIE POULAIN (2001) schufen sie mit LA CITÉ DES ENFANTS PERDUS einen ihrer surrealsten, verrücktesten Filme überhaupt. Allein schon Dominique Pinon, der sechs beinahe identische, kindisch geratene Klone spielt, wäre einen ganzen Spielfilm wert. Ein Film, bis zum Bersten voll mit verrückten Ideen, phänomenaler Ausstattung und Kostümen von Jean-Paul Gaultier.